Kulturelles Projekt

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

OPEN SPACE - Nichts als Zukunft

Plakat OPEN SPACE: Wollen wir Veränderung?
Plakat OPEN SPACE

Bereits zum zweiten Mal fördert die Commerzbank-Stiftung den OPEN SPACE in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Mit dem Projekt „OPEN SPACE. Nichts als Zukunft“ schafft das Museum in der Grabbe Halle von K20 erneut einen freizugänglichen Ort der Begegnung, des Diskutierens und des Verstehens. Um die demokratische Teilhabe an ihrem Programm zu stärken, verfolgt das Museum mit diesem partizipatorischen Projekt einen Öffnungsansatz für die Beteiligung der Stadtgesellschaft.

Unter dem Titel „Nichts als Zukunft“ ist das Anthropozän und die damit verbundene kritische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Handeln und seiner Wirkung auf die Natur und Umwelt der Ausgangspunkt des Programms. Zu den existenziellen Herausforderungen dieses Zeitalters gehören insbesondere die Klimakrise und die Eindämmung ihrer unvorhersehbaren Folgen. Deshalb fragt sich hier auch die Kunstsammlung selbst: Was für einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt ein Kunstmuseum? Welche Maßnahmen muss ein Kunstmuseum für mehr Nachhaltigkeit ergreifen? 

Für die Gestaltung des OPEN SPACE arbeitet die Kunstsammlung mit dem Architektenkollektiv raumlaborberlin zusammen und setzt auch hier auf Nachhaltigkeit. So werden ausschließlich vorhandene und nicht mehr benötigte Materialien der Kunstsammlung verwendet. Im Dialog mit der Düsseldorfer Bevölkerung sowie mit lokalen und internationalen Gesprächspartnern wird in einem kooperativen Prozess ein transdisziplinäres Programm entwickelt. Ziel ist es dabei, ein möglichst breites und diverses Publikum anzusprechen und den Austausch zwischen den verschiedenen Perspektiven zu fördern. In „Ideenwerkstätten“ wurden Strategien für eine Diversifizierung der OPEN SPACE Beteiligten entwickelt. Künstler:innen sind live in Form von Performances, Talks und Workshops eingebunden.

Spot OPEN SPACE