Kulturelles Projekt

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt

Taktiles Vermittlungskonzept

Wir fördern im Deutschen Filmmuseum, Deutsches Filminstitut - DIF e.V., die Ausweitung der Vermittlungsarbeit mit Blick auf Menschen mit Sehbehinderung. Ganz konkret wurde das erste taktile Vermittlungskonzept, zunächst als Testphase im Rahmen einer Sonderausstellung, ermöglicht. Das übergeordnete Ziel: Barrierefreiheit im Museum auch für blinde und sehbehinderte Menschen zu schaffen.

Bild: Auftrittskleid für Hanna Schygulla als Willie Bunterberg / © Deutsches Filmmuseum

Die Ausstellung "Hautnah: Die Filmkostüme von Barbara Baum" zeigte Kostüme aus bekannten Filmen sowie Dokumente zur Veranschaulichung des Schaffensprozesses der Modedesignerin Barbara Baum. Hierfür wurden, basierend auf Entwürfen und Originalstoffen, taktile Taststationen entwickelt, die die gesamte Ausstellung neu erlebbar machen. Eine Website, über die Inhalte auch per Smartphone und Tablet oder durch einen QR-Code interaktiv zugänglich sind, unterstützte den neuen Erfahrungsraum. Die Förderung der Stiftung zielt darauf, Museumsinhalte für alle zugänglich und erlebbar zu machen, aber auch Akzeptanz bei sehenden Besuchern zu schaffen. Die Ergebnisse der Testphase sollen dann als umfassendes inklusives Konzept auf das Filmmuseum als Gesamtheit ausgeweitet werden.