Kulturelles Projekt

Apokalypse Münsterland

Partizipation – Digitalisierung – Mobilität

Wir fördern das Kooperationsprojekt „Apokalypse Münsterland“ des Münsterland e.V. und seiner begleitenden Stiftung. Knapp 30 große und kleinere Museen und Ausstellungshäuser aus dem Münsterland in Nordrhein-Westfalen sind an dem Projekt beteiligt. Im Kontext eines imaginierten apokalyptischen Szenarios markiert die Frage „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“ den Ausgangspunkt für das Netzwerk. Mithilfe von digitalen Vermittlungsmethoden und besucherorientierten Ansätzen wird unter Einbezug moderner digitaler Technologien eine mobile Ausstellung entwickelt, die mit über 23 Haltestationen durch das Münsterland tourt.

Bild: Apokalpyse Münsterland / © Apokalpyse Münsterland
Bild: Apokalpyse Münsterland / © Apokalpyse Münsterland
Bild: Ab in die Zukunft: der Dampfhaspel Als beeindruckend und imposant beschrieben die Museumsbesucher in Ibbenbüren den Dampfhaspel – und wählten ihn für die Zukunft aus. Foto: Bergbaumuseum Ibbenbüren

Die von den Museen durch partizipative Publikumsangebote identifizierten Kulturgüter werden von Studierenden der FH Münster sowie in Kooperation mit dem FabLab Münster digitalisiert und in einen mobilen Ausstellungscontainer integriert. So entsteht ein „Museum der Zukunft“, das die einzelnen Kulturgüter in digitaler Form präsentieren kann. Sein innovativ-spielerischer Vermittlungsansatz nimmt dabei bewusst Abstand von einer enzyklopädischen Sicht auf die dargestellten Exponate.

Ziel des Projektes ist es, neue Interaktionsformen mit Besuchern zu erforschen und zugleich auf sehr niedrigschwellige Art und Weise das Interesse für die heimischen Kulturgüter zu erwecken. Außerdem bietet das einzigartige Projekt den beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit, sich im Bereich digitale Vermittlung fortzubilden, den Aspekt der Vernetzung voranzutreiben und mit neuen interaktiven Vermittlungsformaten innerhalb der Region sichtbarer zu werden.