Wissenschaftliches Projekt

Frankfurt University of Applied Science

Förderung der Entwicklung eines Pflege-Assistenzroboters

Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und des kaum zu deckenden Fachkräftemangels ist es nur eine Frage der Zeit, wann Robotik in sozialen Berufen Einzug hält. Die Frankfurt University of Applied Science hat in ihrem „Labor für Autonome Systeme und Intelligente Sensoren“ einen autonomen Assistenzroboter mit dem Namen „Roswitha“, RObot System WITH Autonomy, entwickelt.

Roboter ROswithA

Um „Roswitha“ in ersten Machbarkeits- und Akzeptanztestungen einsetzen zu können, benötigt sie eine äußere Gestalt, ein sogenanntes Embodiment. Dieses zu finden und herzustellen, ist Ziel des Projekts. Während der dreijährigen Produktentwicklung werden Sozialwissenschaftler, Produktdesigner, Maschinenbauer, Elektrotechniker und Informatiker aus ganz unterschiedlichen Perspektiven an einer Lösung arbeiten. Letztlich gilt es die Frage zu beantworten, wie diese äußere Hülle aussehen muss, um eine möglichst hohe Akzeptanz bei älteren Menschen zu erzielen, so dass sie in ihrem Alltag bereit wären einen solchen Roboter zu nutzen.

Um die Entwicklung der äußeren Gestalt von ROSWITHA entscheidend voranzubringen, fördern wir dieses Projekt der UAS.  Wir wollen damit eine wissenschaftlich basierte Produktinnovation ermöglichen und so einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft leisten. Dabei geht es in dem Projekt immer um die Ergänzung und nicht um Ersatz des pflegenden Personals, betont Projektleiterin Professorin Dr. Barbara Koch. „Mit Roswitha können Angehörige und Pflegepersonal körperlich und zeitlich entlastet werden, damit sie wieder Zeit für kommunikative, psychische und medizinische Begleitung und Hilfestellungen haben.“

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