Wissenschaftliches Projekt

Technische Universität Dresden

Dr.-Walter-Seipp-Preis

Der Dr.-Walter-Seipp-Preis der Commerzbank-Stiftung wird seit mehr als 20 Jahren an junge Nachwuchswissenschaftler der Technischen Universität Dresden für herausragende Dissertationen verliehen. Er ist mit 4.000 Euro dotiert und stammt aus dem gleichnamigen Fonds der Stiftung. Dr. Walter Seipp, von 1981 bis 1991 Vorstandsvorsitzender und bis 1999 Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank, gründete den Fonds im Jahr 1990.

 

Dr.-Walter-Seipp-Preis

  • 2020
  • 2019
  • 2018

2021 wurde der Dr.-Walter-Seipp-Preis an Dr. Maja Kevdija verliehen.

Dr. Maja Kevdzija promovierte zu mobilitätsfördernder Architektur in Reha-Kliniken. Sie untersuchte, wie diese gebaut werden müssen, um Schlaganfall-Patient:innen die größtmögliche Anregung und Unterstützung für die Wiedererlangung ihrer Mobilität zu bieten. Angesichts des demografischen Wandels kann diese Forschung einen wertvollen Beitrag dabei leisten, Architektur der alternden Gesellschaft mit ihren Anforderungen anzupassen.

2020 wurde der Dr.-Walter-Seipp-Preis an Dr. Magdalena Wekenborg verliehen.

Die Psychologin befasste sich in ihrer Arbeit unter dem Titel „When the heart burns out: the predictive power of repeated heart rate variability measurements for the development and pathogenesis of burnout“ mit der Erforschung der psychophysiologischen Grundlagen von Burnout-Symptomen. Betreut hat die Arbeit Prof. Clemens Kirschbaum.

2019 wurde der Dr.-Walter-Seipp-Preis an Dr. Ulrike Kister verliehen.

Der mit 4.000 Euro dotierte Dr.-Walter-Seipp-Preis ging an Dr. Ulrike Kister, die an der Professur für Multimedia-Technologie, Fakultät Informatik,  zum Thema „Interactive Visualization Lenses: Natural Magic Lens Interaction for Graph Visualization“ promovierte.  Grafische Visualisierungen von Daten erlauben es, Zahlen begreifbar und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Sind diese sehr komplex, können sogenannte „magische Linsen“ dabei helfen, sie wie mit einer Lupe genauer zu betrachten oder bestimmte Aspekte hervorzuheben. In ihrer Arbeit entwickelte Ulrike Kister neuartige Formen dieser magischen Linsen, mit denen eine intuitive Mensch-Computer-Interaktionen möglich wird. Vom kleinen Smartphone, das selbst als „magische Linse“ fungieren kann, bis zum Großdisplay ist diese Technologie breit anwendbar. Die Dissertationspreise der Commerzbank – dotiert mit je 1.000 Euro – erhalten Dr. Sara Al-Nassir (Professur für Makrosoziologie, Philosophische Fakultät) und Dr. Martin Schwarze (Professur für Optoelektronik, Fakultät Physik).